Ingensumpf


Es gab früher einen Slum ausserhalb der Stadtmauer von Xpoch. Karge Hütten, Menschen, die bettelten oder auf andere Weise versuchten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Einwohner von Ingensumpf, einem Stadtteil, der nicht einmal einen offiziellen Namen besitzt, wären vermutlich froh, so zu leben wie die armen des alten Slums. Zwar sind nicht alle Arbeitslos und es gibt nicht nur Armut hier, aber die Hochhäuser, die hier gebaut wurden, sind in die Höhe gewachsene Höhlen in Erdbebengebieten: Zugig, nass und vom Einsturz gefärdet.
Würde man jedoch einen Ingensumpfler fragen, warum er hier wohnt, so würde er trotzdem stolz darauf sein, in Xpoch zu leben. Denn für viele Einwohner ist der Ort, von dem sie hierher gekommen sind, unerträglicher, als jede Bruchbude, jede Krankheit und jede Qual, die sie in Xpoch erleiden.
Aber selbst durch diesen Stadtteil zieht sich die Schienenbahn und die Hoffnung, mit ihr zu einer besseren Arbeit und in ein besseres Leben zu entfliehen, wenn man nicht zuvor auf der Straße erstochen wird oder an Drogen und Alkohol zugrunde geht.

Die äußere Stadt