Banden


Es fängt mit den Banden der Jungen und Mädchen an und endet mit den großen, organisierten Banden, die die Diebesgilden ersetzt haben. Sie werden meist nur durch die Persöhnichkeit einzelner Personen zusammengehalten und stehen oder fallen mit diesen Personen, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen. So zum Beispiel die Wengens Marodeure, die zuvor Leitens Mannen waren, bevor Leiten im Maldomus landete und Wengen übernahm. Und Leiten selbst hatte die Bande von einem Bruderpaar übernommen usw. Allerdings sind Wengens Marodeure eine der größten Banden in Xpoch, die den Ingensumpf und das Ingenfeld kontrollieren, indem sie hier einerseits Schutzgeld erpressen, die Schwarzbrennerei kontrollieren und auch im Schmuggel tätig ist, aber andererseits sich in der Armenfürsorge viel leistet, ihren Mitgliedern auch mal beim sozialen Aufstieg hilft, die Gewerkschaften bei ihren Veranstaltungen unterstützt und auch sonst für ein Mindestmaß an Ordneung sorgt.
Nur noch eine Bande ist dermaßen Erfolgreich, wenn auch nicht so groß, und dies sind die Neustädter Ritter, die ihre Finger in alle Richtungen ausstrecken, aber in den Ingengebieten sich immer weider die selben verbrennen. Zwei Mal ist es seit 1850 bereits zu regelrechten Schlachten zwischen den beiden Banden gekommen, die keine Seite klar für sich entscheiden konnte.
Ansonsten kann wohl kaum ein Junge der äußeren Stadt von sich behaupten, niemals einer Bande angehört zu haben und je nach Stadtteil sind diese Banden mehr oder weniger kriminell und bösartig. Die Banden der Erwachsenen, wie immer sie sich auch nennen mögen, heißen offizell diese kleinen Gruppen nicht gut, rekrutieren aber eifrig aus ihnen und gewähren ihnen sogar in vielen Fällen Unterstützung.

Organisationen in Xpoch