Die Stadtmauer


Das Problem mit alten Städten, die an ihrer Tradition hängen, läßt sich auf einen einfachen Nenner bringen: Die Stadtmauer.
Hat man erst einmal eine Stadtmauer gebaut, so teilt diese die eigentliche Stadt vom Rest der Welt ab und selbst, wenn die Stadtherren Anspruch auf das Land in ihrer Umgebung und die Steuern der Bewohner nahe der Aussenmauer erheben, genießen jene doch nie das volle Recht derer innerhalb.
Es war Gemben II. der 1601 endlich verfügte, dass alle anliegenden Dörfer und Siedlungen offiziell zum Stadtgebiet Xpochs gehörten und entsprechend gefördert werden müßten.
Damit war die Stadtmaer obsolet, aber der ergzeige Plan Gembens, die Stadt zu öffnen, indem die Stadtmauer zerstört würde, fand keine Ausführung, da er Anfang 1603 starb und Kansem, der bereits seit einem Jahr als Nebenkönig mitregiert hatte, die Stadtmauer erhalten wollte.
Dennoch ist die Stadtmauer inzwischen keine absolute Grenze mehr, denn Gebäude an der Mauer über-, durch- und unterwachsen die Mauer regelmäßig. So sind die groben Steine Rückwände vieler Häuser auf beiden Seiten. Die Universität hat mehrere Durchbrüche geschaffen, um einige Gebäude miteinander zu verbinden. Manch ein Haus ist sogar direkt auf der Mauer oder sogar in die Mauer gebaut.
Aber die endgültige Verbindung schuf tatsächlich erst die Schienenbahn, denn sie zieht über die Dächer und über die Hauser und nutzt dabei sogar zwei der Stadttürme als Haltestellen.

Die innere Stadt