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Xpoch 1860

Die Brennerbande, Teil 33


Der folgende Tag war ziemlich schmerzvoll. Sie waren es jedoch gewöhnt, mit einigen blauen Flecken zur Arbeit zu gehen und es interessierte niemanden, was ihnen geschehen sein mochte. Wichtig war nur, dass sie bei der Arbeit erschienen und sie ohne Murren verrichteten.
Auf den Fahrten, in den kurzen Pausen, immer wenn sie sich sahen, fluchten sie auf Kargerheim, der sie im Stich gelassen hatte. Diese Wut verdrängte sogar ihre Angst um Alna, die eigentlich im Vordergrund hätte stehen sollen. Wenn ihr nun jedoch etwas geschah, dann war auch dies Kargerheims Schuld. So viel war klar.
Inzwischen hatten sie auch Walmo und Walter, die gestern noch auf ihre Schwester aufgepasst hatten, in die Ereignisse des Vortages eingeweiht, und auch sie stimmten schließlich in das geschimpfe ein, selbst wenn Walmo sich anfangs noch dagegen gewehrt hatte.
Und so wüteten es noch in ihren Köpfen, als sie am Abend in die Feldstraße einbogen und der ehemalige Berti ruhig in seinen dreckigen Ingenklamotten an eine Hauswand lehnte, beide Hände in den Taschen, was bedeutete, dass er diesmal unter dem schmutzigen Ärmel seinen Dampfarm trug. Er betrachtete sie ernst, aber nicht unfreundlich. Sie hingegen ließen ihre Vorwürfe deutlich in den Gesichtern erkennen, während sie vor Überraschung an der Kreuzung stehen blieben.
Es war schließlich Skimir, der mit wütenden Schritten und sich unktontrolliert ballenden und öffnenden Händen auf den alten Mann zuging.
"Sie haben uns da einfach im Stich gelassen." Skimir, obwohl kleiner als Kargerheim, baute sich vor ihm auf. Nun kamen auch die anderen hinterher.
"Die haben uns fertig gemacht." "Sehen sie das? Der wackelt!" "Wir dachten, wir könnten ihnen vertrauen."
"Habt ihr jetzt alles gesagt?" Kargerheim richtete sich zur vollen Größe auf, die Brust heraus, den Kopf hoch, als könne er auf jeden hinabblicken, die Stimme bestimmt und Ruhe gebietend. Die Feldstraßler unterbrachen ihren Wordansturm und Verwirrung mischte sich in ihre Wut.
"Hört mir gut zu: Ihr habt euch selbst zuzuschreiben, dass man euch verprügelt hat. Ihr habt euch so auffällig verhalten, dass diese Ingenrabauken euch einfach entdecken mußten. Wäre ich dazwischen gekommen, dann hätten mich meine Trinkkumpanen gleich mitverprügelt und meine Tarnung wäre ebenfalls aufgeflogen." Er starrte sie durchdringend an. Es wurde den Jungs klar, dass er keine Widerrede akzeptieren würde und noch weniger welche erwartete. Sie fühlten sich wie Schulkinder im ersten Jahr, die beim Rechnen an der Tafel alles falsch gemacht hatten. Hätte es geregnet, sie hätten nicht mehr wie begossene Hunde aussehen können. Wie weggeblasen war ihre Wut und sie senkten verschämt die Blicke zu Boden.
"Und obwohl ihr euch gestern so ungeschickt angestellt habt, hatte euer Ärger auch etwas gutes, denn dank eures Aufruhrs hat man nicht mich verdächtigt und ich konnte einige interessante Dinge herausfinden." Plötzlich kam der joviale Kargerheim wieder zum Vorschein. "Herr Unterschnitt war sehr zufrieden mit den Ergebnissen und seine Ermittlungen während des heutigen Tages waren von einigem Erfolg gekrönt. Seid ihr bereit für einen weiteren Ausflug in das Ingenfeld?"
Malandor war der erste, der wieder wagte, das Wort zu ergreifen: "Müssen wir uns wieder verprügeln lassen?"
Selbst in dem schwachen, gelblichen Licht, dass die schlechten Lampen der Neustadt warfen, konnten die Feldstraßler beobachten, wie Zorn und Belustigung im Gesicht des Älteren mit einander kämpften. Er drehte sich kurz zur Wand und zog einen verschlissenen Stock hervor, den er hinter sich angelehnt hatte. Als er sich umdrehte, hielt er den Stock wie ein Gentleman in seiner linken, als wollte er einen Spaziergang machen. Schließlich antwortete er mit sachlicher Miene: "Dass ihr verprügelt werdet, hatten wir niemals beabsichtigt, wir haben nur das beste aus der Situation gemacht. Wir werden kurz über den Marktplatz gehen müssen. Anschließend werden wir ein paar alte Häuser durchsuchen." Nach einer kurzen Pause und einem Blick in ihre Gesichter fügte er hinzu: "Seid ihr bereit, nach eurer Freundin zu suchen? Allein werde ich es vermutlich nicht schaffen."
Und was sollten sie dazu schon anderes sagen, als dass sie natürlich mitkamen. Der Erwähnung Alnas konnten sie nichts entgegensetzen.

Die Kinder aus der Feldstrasse, 02