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Xpoch 1860

Die Brennerbande, Teil 21


Der nächste Tag verging zog sich wieder wie eine Doppelschicht Ofenausfegen. Die Stimmung in der Feldstraße war gedrückt, alle waren müde und grantelten einander an. Die Bandenmitglieder verließen frühzeitig die Wohnungen und trafen sich auf der Straße. Keiner war überrascht, dass die anderen ihre Eltern geflohen waren. Malandro wurde mit einem stummen Nicken verabschiedet als er sich von den anderen trennte. Auch in der Bahn blieb es still zwischen ihnen. Erst in der Frühpause brachen sie ihr schweigen. Nicht zueinander, sondern gegenüber den Mitarbeitern. Sie begannen herumzufragen, ob jemand etwas gehört hatte, ob es andere Entführungen gab, ob jemand jemanden kannt.
Das Ergebnis war ernüchternd. Natürlich wußten sie, dass Kinder immer wieder verschwanden und nie wieder auftauchten: Unfälle, Entführungen, perverse Mörder, Xpoch hatte mehr als genug Verbrecher, besonders ausserhalb der Stadtmauer. Sie hatten jedoch noch nicht gewußt, dass im Ingenfeld in letzter Zeit Kinder aus den Häusern geraubt worden waren. Dass diese Fälle immer häufiger geworden waren. Dass die Metrowacht sich nicht darum kümmerte oder einfach nicht wußte, was sie tun sollte.

Auf dem Rückweg tauschten sie sich aus, waren wieder lebhafter, und fuhren gar nicht erst nach Hause. Malandro wollte direkt von seiner Lehrstelle zum Tempelbezirk kommen und sie hoffentlich dort treffen. Für alle Fälle hatten sie abgemacht, dass sie nicht aufeinander warten wollten. Allerdings hätten sie sich darum keine Gedanken machen brauchen, denn die kleine Schneise, in der Vilet ihre Kissen auslegte, war belagert von mehreren Frauen.
Malandro stand bereits in einiger Entfernung vor dem, was sie später Schrein nennen sollten, als die anderen kamen. Sie nickten sich zu und beobachteten gemeinsam, wie Vilet leise und freundlich mit den Frauen sprach, die ihr gegenüber saßen.

In diesem Augenblick sah sie auf, warf den Feldstraßlern ein Lächeln zu und verabschiedete sich von den Frauen. Wie beim letzten Mal kam sie ihnen entgegen und deutete ihnen, Platz zu nehmen.
"Es ist etwas geschehen, nicht wahr? Sonst wäret ihr nicht so schnell wieder da."
Nachdem die Jungs sich auf den Sitzkissen zusammengequetscht hatten, setzte auch Vilet sich. Sie schien deutlich ihre Unruhe zu spüren, und ihre freundlichen Augen blickten sie auffordernd an:
"Erzählt mir."

Die Kinder aus der Feldstrasse