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Xpoch 1860

Auf Streife, Teil 03


Herlin erwachte unter schmerzen. Er hatte sich einst in seiner Jugend einen Abenteuerroman besorgt, "Die unglaublichen Erlebnisse des Murias Hollenstett", damals sehr populär und, aus heutiger Sicht ziemlicher Schund. Es war etwas, worauf er nicht besonders stolz war, aber damals schien es die logische Konsequenz aus dem Wunsch, es zu lesen, und der Armut seiner Familie zu sein. In jenem Roman war der Held nach seinem dramatischen Kampf mit einem Teufel und seiner schweren Verwundung erst nach Tagen wieder in seinem Bett aufgewacht, mit sauber bandagierten Wunden.
Aber im wirklichen Leben dauerten verwundungsbedingte Ohnmächte nur so lange, bis man unter schmerzen auf eine Trage gewuchtet wird. Er schrie und spürte, wie jemand etwas auf seine Schulter drückte. Schließlich bemerkte er einen Piekser im anderen Arm und verlor abermals die Besinnung, diesmal tatsächlich, bis er wieder in einem sauberen Bett erwachte.

Es dauerte eine Weile, bis er seine Orientierung fand. Die weiße Decke, auf die er die ganze Zeit starrte, war da keine Hilfe. Instinktiv wusste er, dass seine Schulter, wenn er sich auf irgend eine Wiese ungünstig bewegte, Wellen des Schmerzes durch seinen Körper senden würde. Endlich bemerkte er, dass jemand seine Hand hielt. Er lächelte, ein ernstes, aber nicht unfreundliches Lächeln, denn er kannte diese Hand, hätte sie unter tausenden erkannt. Vorsichtig drehte er den Kopf zur Seite. "Danke, dass du hier bist." Sugana, seine Frau, lächelte ihn an. Er konnte sehen, dass sie geweint hatte. Sie war stolz darauf, mit einem Berti verheiratet zu sein, stolz auf das, was er tat, aber trotzdem hatte sie immer auch ein wenig Angst, wenn er auf Streife ging. Sanft strich sie ihm über die Wange. konnte aber nicht verhindern, dass die Tränen erneut zu rollen begannen.
"Wie geht es dir, mein Engel?" Eigentlich war sie es, die diese Frage hätte stellen sollen, aber er hatte das Gefühl, dass es ihr fast schlechter ging, als ihm selbst.
Sie lächelte unter ihren Tränen, jenes tapfere Lächeln, dass Frauen auflegen, wenn sie ihren Lieben zeigen wollen, dass alles gut werden wird, und dass sie selbst stärker sind als es gerade den Anschein haben mag. Sie zog ein Taschentuch aus ihrer Handtasche und tupfte sich auf ihre wundervolle Art die Tränen von den Wangen.
"Du bist wieder bei mir."
"Ach, ich verlass dich schon nicht." Er lachte sein herzhaftes Lachen, aber nur für einen kurzen Augenblick, dann ging es in Keuchen über.
"Da hat mich dieser Unhold doch schön lädiert." Diesmal versuchte er nur zu lächeln, doch sein Lächeln verschwand sofort wieder, als Sugana ein Schluchzen entfuhr.
"Was ist denn mein Engel?" Er versuchte sich aufzurichten, doch merkte, bevor er geschwächt wieder zurücksank, dass etwas mit seinem Gleichgewicht nicht stimmte. Dann folgte er dem Blick, den seine Frau nur kurz auf seinen anderen Arm geworfen hatte.
Zum ersten Mal blickte er an sich herunter.

Auf Streife